Kabelzeichnung ist eine Verspannung von ca. 160 m Kabel in einer ehemaligen Kranhalle, die zwischen Relikten eines alten Schienensystems in ca. 7 m Höhe installiert
wurde.
Das Schienensystem wurde so miteinander verspannt, dass eine Zeichnung an der Decke entsteht. Die Kabel organisieren sich frei zwischen den Sprossen, Schienen und
T-Trägern der Anlage und bilden spitze, geometrische Formen aus, die sich teilweise verdichten.
Die Linien setzten sich Richtung Boden fort und lassen unter dem Trägersystem einen eigenen Raum entstehen. Die Enden der Kabel, mit einer roten Schuko-Kupplung
versehen, erobern den Raum in unterschiedlichen Höhen. Sie korrespondieren mit der Architektur der Halle wie zum Beispiel der Struktur des Garagentors, der grünen Stahlträgerkonstruktion und den
Fenstern.